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Meilensteine

Das Projekt nahm zum 15. Jänner 2019 seine Tätigkeit auf. Ende April 2019 fand das Auftakttreffen an der Universität Graz statt.

Im Verlauf des Jahres 2019 stand die Entwicklung koordinierter Curricula für die zu modernisierenden Masterstudiengänge in Belarus und der Ukraine im Mittelpunkt der Arbeit. Hierzu wurden zunächst Befragungen unter Studierenden und Lehrkräften in den jeweiligen Ländern durchgeführt, die in nationalen „Konzepten“ zusammengefasst wurden. Auf dieser Grundlage erfolgte sodann die Ausarbeitung der Curricula mit detailreichen Syllabi zu den jeweiligen Lehrveranstaltungen. Ferner begannen die CRIMHUM-Wissenschaftler_innen damit, insgesamt 7 Lehrbücher, jeweils auf Belarusisch und auf Ukrainisch, sowie ein Lehrbuch auf Englisch entsprechend den neu zu entwickelnden Lehrveranstaltungen zu verfassen. Eine zentrale Herausforderung war auch die Registrierung des Projekts durch die jeweils nationalen Behörden in Belarus und der Ukraine.

Zum Ende des Jahres fand ein Projektmonitoring durch die zuständige EU-Agentur EACEA in Minsk, Belarus statt. Nur einen Monat später führte das nationale Erasmus+ Büro der Ukraine ein entsprechendes Projektmonitoring im Rahmen eines Evaluierungsseminars an der Nationalen Rechtsuniversität Yaroslav Mudryi in Kharkov für die ukrainischen Partner durch.

Das Arbeitsprogramm für das Jahr 2020 war ambitioniert, und so fand im Projekt schon Ende Februar eine Konferenz zur Verbreitung der CRIMHUM-Inhalte an der Ivan Franko Nationaluniversität von Lviv (Lemberg) statt. Teilgenommen hieran haben über 40 Wissenschaftler_innen vorwiegend aus der Westukraine, aber auch Delegationen der Partneruniversitäten aus Belarus sowie der Universitäten Graz und Vilnius. Mit dem ab März 2020 einsetzenden europaweiten COVID-19 Lockdown kam die Mobilität im Projekt allerdings zum Erliegen. Die für März bereits geplanten Studienreisen von Lehrkräften an die Universtäten Potsdam und Graz sowie Rijeka mussten abgesagt werden.

Gleichwohl gelang es, zum September 2020 planmäßig die modernisierten Masterprogramme an den Universitäten von Minsk, Hrodna, Lviv, Kharkiv und Odesa zu eröffnen. Im Oktober fand der Unterricht teilweise noch in hybrider Form statt, seit November 2020 sind die Studierende großteils wieder in der Online-Lehre. Dafür findet seit Oktober 2020 ein regelmäßiges Online-Treffen aller Studierender statt, in dem diese die Vertreter_innen der Partneruniversitäten aus der EU kennenlernen und gemeinsame Themen diskutieren. Ende Oktober 2020 wurde auch die Ausarbeitung des Lehrbuchs No. 8 unter dem Titel „European Criminal Law and Procedure“ abgeschlossen, an dem Wissenschaftler_innen der Universitäten Graz, Aix-Marseille und Vilnius gearbeitet haben. Das Werk wird in Kürze in Belarus in Druck gehen.

Kontakt

Dr.iur. LL.M.

Thomas Krüßmann

Institut für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie

Institut für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie

Mobil:+4367762582609

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